|
.........................................................................................................................
Die ersten Aufzeichnungen über Menschen die sich in Peking niederlaßen stammen vor 1000 v.C. Irgendwann zwischen 453-221 v.C. wurde die Stadt Ji gegründet. Mongolen, Koreaner und andere trieben regen handel in der Stadt. Ji wurde zur Hauptstadt des Königreiches Yan(eines der sieben Königreiche zu jener Zeit). Die Stadt hatte eine gute, strategische Lage, welche zu Kämpfen zwischen Mongolen und Mandschu führte.
1215 n.C. eroberte Dschingis Khan, ein Mongole, die Stadt. Die Mongolen plünderten und verwüsteten die gesamte Stadt. Nach sieben Jahren unter der Herrschaft der Mongolen war die Stadt zerstört. Sie wurde daraufhin umgenannt in Khanbaliq (Khan's Stadt) oder Dadu (Chinesisch für Großartige Hauptstadt). Dschingis Khans Enkel, Kublai Khan, begann 1267 die Stadt neu aufzubauen. Bis 1279 hatte Kublai das gesamte China erobert. Seine Herrschaft ist in China als die Yuan Dynastie (1279-1368) bekannt.
Im Jahre 1368 begann die Ming Dynastie. Zhu Yuanzhang führte eine Revolution an, die die Mongolen vertrieb. Peking wurde wieder unter die Kontrolle der Chinesen gebracht. Zhu änderte daraufhin den Namen der Stadt zu Beiping (Nördlicher Frieden), zudem verlor die Stadt den Status als Hauptstadt - Nanjing (Südliche Hauptstadt) wurde zu der neuen Hauptstadt China's. Um 1400 änderte Zhu's vierter Sohn den Namen der Stadt von Beiping zu Beijing (Nördliche Hauptstadt) und machte sie wieder zur Hauptstadt des Landes. Yong Le setzte die Grundsteine für das heutige Beijing. Er kreierte die Verbotene Stadt, welche das Zentrum der Stadt darstellt, ebenso wie den Himmelstempel und den Glockenturm.
In 1644 ergriffen die Mandschu die Herrschaft - Qing Dynastie (1644-1911). Die Qing ließen den Sommer Palast weiter ausbauen. Der Frieden hielt bis ins späte 18. Jahrhundert, als ausländische Invasionen der Franzosen und Briten in Peking landeten. Die mehrheit der Chinesen ärgerten sich über die Unfähigkeit und Korruption der Qing Herrscher, besonders der Kaiserin Dowager Cixi (1834-1908), dies führte in 1900 zum Boxer-Aufstand. Während der Rebellion wurden viele Ausländer getötet. Darauf hin drangen ausländische Armeen in Peking ein.
In 1911 zerbrach die Qing Dynastie vollends. Die Kuomintang (Nationalistische Partei) erlangte die Macht und die Republik China wurde mit Sun Yat-sen als Führer gegründet. Die Situation blieb die selbe, Kriegsherren und Ausländer kämpften um die Macht und Korruption und Armut war weit verbreitet. Dies führte mit dem Verlangen etwas zu ändern zur Zunahme des Marxismus. In 1921 wurde in Shanghai die Kommunistische Partei Chinas gegründet. Die Kuomintang mit Chiang Kai-Shek als führer verbündeten sich mit den Kommunisten um die Vormacht in China zu erlangen und China wieder zu vereinen. Nach dem zweiten Weltkrieg entstand ein Machtkampf zwischen den beiden Parteien der zum Bürgerkrieg führte, welchen Chiang Kai Shek verlor. Daraufhin flohen sie nach Taiwan. Am 1. Oktober 1949 wurde China von Mao Tse Tung vor dem Tian'an Men Platz offiziell zur Volksrepublik China erklärt.
Mao hatte die schwierige Aufgabe die Folgen des Feudalismus und Kolonialismus zu bekämpfen und das Land wieder aufzubauen. Mao begründete den großen Fortschritt und die Kulturrevolution (1966-1976), die beide extreme Folgen für Peking und das Land hatten. Die fanatische Rote Garde ließ in dem Versuch den Kapitalismus auszumerzen Tempel, Denkmäler und Kunstwerke zersören und Intellektuelle und Autoren verfolgen. Innere Kämpfe um die Macht vergrößerten das Chaos. Mao Tse Tung starb 1976.
Im Jahre 1979 wurde Deng Xiaoping zu Chinas Presidenten. Er begann ein Modernisierungsprogramm, Hauptpunkte waren den Markt dem Ausland zu öffnen, verstärkt Kontakte zum Westen zu knüpfen und das Wirtschaftswachstum voran zu treiben. Trotz der Reformen sollte der Kommunismus erhalten bleiben. In 1989 ereignete sich ein Tragischer vorfall auf dem Tian'an Men platz als Soldaten mit Gewaltanwendung eine Pro-Demokratie Demonstration von Studenten auflösten. Seid dem geht es der Wirtschaft des Landes besser und besser. In 2001 trat China der WTO bei. Die Zukunft sieht rosig aus für Peking und dem Rest des Landes.
.........................................................................................................................
|
|
|