China - 14 Tage im Reich der Mitte (von Jens Gerlach)
Vom 3. bis 18. Oktober 2003 das Land bereisten wir China. Die Reise führte uns von Peking mit der Großen Mauer, über Xi'an mit der Tönernen Armee, weiter über Shanghai, Guilling und endete in Honkong.
Peking
... Zunächst sind wir zu den Ming-Gräbern gefahren und haben als erstes die Geisterstraße besucht, die vom Großen Palasttor zum zentralen Grab Changling führt. In Stein gehauene Tiere und konfuzianische Beamte hüten paarweise die Prunkstraße dieses chinesischen Tals der Könige.
Von den 13 Ming-Gräbern haben wir uns die zum Grab Changling, des ersten Pekinger Ming Kaisers (1403-24), gehörenden Tempel angesehen. Das Grab selbst, ein Hügel hinter dem Tempel war noch nicht geöffnet.
Inzwischen war es Mittag geworden und wir sind zum Essen gefahren. Einmal Essen am Tag war in der Reise inbegriffen. Es gab natürlich jeden Tag chinesisches Essen und den Umgang mit den Stäbchen hatten wir auch schnell raus.
Nun ging´s weiter zur Großen Mauer...
Shanghai
.... Diese Altstadt war ein großer Kontrast zu Peking oder Xi´an. Hier gab es viele gemütliche Gassen, die mit ihren Geschäften zum Einkaufsbummel einluden. Herzstück der Altstadt ist der im 16. Jahrhundert von einem Beamten angelegte Yu-Garten. Am Eingang zum Garten liegt inmitten eines Teiches das Huxingting Teehaus. Dorthin gelangt man nur auf einer Zickzack-Brücke. Gerade Brücken findet man in den Gärten überhaupt nicht. Alle Brücken haben einen Knick, damit böse Geister nicht hinüberkommen. Geister können nämlich nur geradeausgehen und fallen so ins Wasser....